28Sep/17

Veröffentlichung zum Energieverbrauch privater Haushalte

Im Artikel “Tackling the interplay of occupants’ heating practices and building physics: Insights from a German mixed methods study” in der Energy Research & Social Science, Volume 32, hat die Arbeitsgruppe untersucht, welchen Einfluss das Verbrauchsverhalten unter Berücksichtigung der Gebäudephysik auf den Heizenergieverbrauch privater Haushalte hat. Der Artikel ist bis zum 13. November 2017 unter https://authors.elsevier.com/a/1Vn5f7tZ6ZfVg frei zum Download verfügbar. Abstract: “The European Union seeks to reduce CO2 emissions in the residential sector by introducing ever stricter energy efficiency standards for newly constructed projects and energy-oriented modernisations. Despite these regulatoryWeiterlesen…

19Sep/17

Neues Projekt: Zwickauer Energiewende Demonstrieren (ZED)

Die Arbeitsgruppe Lokale Passung – Sozialstruktur und Umweltverbrauch ist ab November 2017 in dem auf fünf Jahre angelegten Forschungsprojekt “Zwickauer Energiewende Demonstrieren” (ZED) mit dem Teilprojekt “ZED – Nachhaltige und nutzerorientierte Technologieentwicklung” beteiligt. Das Projekt „Zwickauer Energiewende Demonstrieren“ (ZED) ist ein von der Stadt Zwickau initiiertes Verbundvorhaben von wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Partnern. Oberstes Ziel ist es, Technologien und Methoden für die lokale Energiewende und insbesondere die Wärmewende vor Ort zu entwickeln und in einem geeigneten Quartier in Zwickau-Marienthal als Reallabor zu demonstrieren. Dabei bildet die Konzeption und Implementierung elektrisch-thermischer VerbundsystemeWeiterlesen…

20Jul/17

Veröffentlichung: Auswirkung Sanierungsumlage auf Mieter

Energetische Sanierungen sind Teil der Energieeffizienzinitiative um die CO²-Emissionen im Gebäudebereich zu senken. Gleichzeitig werden sie oft als Lösungsmöglichkeit für Energiearmut genannt, da sie zu niedrigeren Energiekosten führen sollen. Dabei gibt es jedoch Diskussionen um die Finanzierung energetischer Sanierungen, wie sie z.B. im Vermieter-Mieter-Dilemma thematisiert werden: Häufig wird davon ausgegangen, dass i.d.R. der Mieter von energetischen Sanierungen profitiert, während diese für den Vermieter mit Kosten verbunden ist und dieser dadurch wenig Anreize hat zu sanieren. Diese Aussagen beruhen aber zumeist auf Schätzungen an eingesparten Energiekosten, Untersuchungen zum tatsächlichen Verhältnis vonWeiterlesen…

22Jun/17

Anschlussprojekt Energiebedarfsrechner

Zum 01.06.2017 startete die Arbeitsgruppe mit dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt “Energiebedarfsrechner” (EnRe). Das auf Vorarbeiten vom Projekt “Lokale Passung” aufbauende Projekt hat zum Ziel, eine wohnungsgenaue Abschätzung des Heizenergiebedarfs zu erarbeiten. Dadurch sollen Mieter und Käufer einer Wohnung spezifischere Hinweise zum Energieverbrauch einzelner Wohnungen bekommen, zudem können so Energieberatungen in ihrer Beurteilung von Heizverbräuchen unterstützt werden.  Schließlich wird die Forschung zum Nutzerverhalten auf eine interdisziplinär durchdachte Grundlage gestellt; denn ob ein Nutzer “viel” oder “wenig” verbraucht, kann nur beurteilt werden, wenn man Verhaltens- undWeiterlesen…

10Mai/17

LoPa Working Paper: Explaining flat-specific heating energy consumption by building physics and behavior. An interdisciplinary approach.

LMU München und bifa Umweltinstitut haben im Rahmen des Projekts Lokale Passung einen Bedarfsrechner für einzelne Wohnungen in Wohngebäuden konzipiert. Damit lassen sich die Verbräuche einzelner Haushalte in unterschiedlichen Gebäudelagen ebenso vergleichen, wie auch die wohnungsspezifischen Verbräuche prognostiziert werden können. Das LoPa Working Paper bietet darauf aufbauend einen interdisziplinären Erklärungsansatz des wohnungsspezifischen Heizenergieverbrauchs unter Berücksichtigung von Gebäudephysik und Nutzerverhalten. Wir zeigen, dass Einsparpotentiale bei energetischen Sanierungen unter Einbezug des Nutzerverhaltens präziser prognostiziert werden können. Tiefergehende Analysen sind für die zweite Hälfte des Jahres 2017 angesetzt.

14Dez/16

Neue Veröffentlichung: Smarte Quartiere 2050 – flexibel, resilient und intelligent

Neue Publikation aus dem Projekt Lokale Passung „Smarte Quartiere 2050 – flexibel, resilient und intelligent. Forschungsagenda für umwelt- und sozialgerechtes technisch assistiertes Wohnen“ von Johannes Schubert, Michael Schneider, Sven Leonhard, Tim Neumann, Bernhard Gill und Tobias Teich erschienen in: Technische Unterstützungssysteme, die die Menschen wirklich wollen. Zweite Transdisziplnäre Konferenz. (Hg.) Weidner, R., Hamburg, 2016. Abstract: Smarte Quartiere sind zukunftsorientierte Quartiere, die ihrem Anspruch nach umwelt- und sozialpolitische Ziele wie energieeffizientes, bezahlbares oder altengerechtes Wohnen verbinden. Im Beitrag wird argumentiert, dass ihre Realisierung eine vorausschauende, bedarfsorientierte und partizipative Technologieentwicklung erfordert. AmWeiterlesen…

24Okt/16

Projekt-Abschlussveranstaltung der Lokalen Passung am 07.10.2016

Nach mehr als drei spannenden und interessanten Projektjahren, fand am Freitag den 07.10.2016 die Abschlussveranstaltung statt. Es neben den Projektpartnern, den Praxispartnern aus München, Ulm, Baar und Meitingen nahmen auch weitere Interessierte aus (Wohnungs-)Wirtschaft, Wissenschaft und Politik teil. Zunächst konnten sich die Teilnehmenden in einer Postersession einen Überblick über die vielseitigen Energiewendeprojekte verschaffen und mit den Beteiligten diskutieren. In den anschließenden Vorträgen wurden die Ergebnisse der Bereiche “Energetische Sanierung” und “Von der Energiewende zur Wärmewende” im Detail vorgestellt. Und schließlich wurden im Plenum die wesentlichen Punkte für den Praxistransfer durchWeiterlesen…

05Okt/16

Projektbericht: Beteilligungsformate für die Energiewende

Mehr als drei spannende Jahre Projektlaufzeit neigen sich dem Ende zu. Mit unseren Praxispartnern in den Städten München und Ulm sowie den Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg haben wir nach (partizipativen) Lösungen für die Energiewende gesucht. Die vorliegende Bröschüre stellt die wesentlichen Ergebnisse dar. So lag im städtischen Raum das Augenmerk auf dem Bereich Wohnen. Hier wurden Kommunikationsstrategien und Finanzierungsmodelle für die Planung und Umsetzung energetischer Sanierungsmaßnahmen entwickelt, aber auch Einspareffekte und das Energieverbrauchsverhalten vor und nach der Sanierung untersucht. Im ländlichen Raum stand hingegen die (partizipative) Entwicklung lokal passender EnergiewendeprojekteWeiterlesen…

23Aug/16

Neuer Rechner für den Heizenergiebedarf von Wohnungen

LMU München und bifa Umweltinstitut haben im Rahmen der Lokalen Passung einen Bedarfsrechner für einzelne Wohnungen in Wohngebäuden konzipiert. Damit lassen sich die Verbräuche einzelner Haushalte ebenso vergleichen, wie auch die wohnungsspezifischen Verbräuche nach Sanierungen prognostiziert werden können. Abgeleitet von dem bereits etablierten Kurzverfahren für die einfache energetische Bewertung von Gebäuden des Instituts für Wohnen und Umwelt (IWU) ermittelt der wohnungsspezifische Bedarfsrechner die für den Heizenergieverbrauch relevanten Einflussfaktoren und prognostiziert einen Gesamtverbrauch sowie einen Verbrauch pro Quadratmeter. Um dem wohnungsspezifischen Bedarfsrechner einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen wurde jedochWeiterlesen…

09Mrz/16

Policy Paper: Wege aus dem Vermieter-Mieter-Dilemma bei der energetischen Modernisierung – Einsparabhängige statt kostenabhängige Refinanzierung

Gegenwärtig kann nach einer energetischen Modernisierung die jährliche Kaltmiete um 11 Prozent der anteiligen Kosten dieser Modernisierung erhöht werden. Diese Erhöhung erfolgt sprunghaft und einmalig; danach bleibt die Miete auf dem gleichen Stand, bis die ortsübliche Vergleichsmiete über dieses Niveau hinaus gestiegen ist. Damit ist faktisch eine Begrenzung der Laufzeit der Mieterhöhung gegeben, so dass der einmalige Mietsprung besonders hoch sein muss, um die Modernisierung für den Vermieter wirtschaftlich werden zu lassen. Dies führt dazu, dass aus Sicht des Haus- und Grundbesitzervereins der erforderliche Modernisierungsaufschlag vielfach nicht durchsetzbar ist. GleichzeitigWeiterlesen…