17Okt/17

Veröffentlichung: Urbanisierung und CO2-Verbrauch

Mildern Urbanisierungsprozesse den Klimawandel durch Verdichtungseffekte ab? Dieser Frage geht der Artikel „GHG Emissions and the Rural-Urban Devide. A Carbon Footprint Analysis Based on the German Offical Income and Expenditure Survey“ (In: Ecological Economics, Volume 145, pp. 160-169) nach. Mit Daten der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2013 wurden die Haushaltsausgaben in 44 Konsumgüterkategorien aufgeteilt und auf deren CO2-Verbrauch analysiert. Es zeigt sich, dass der Effekt der Dichte dazu führt, dass Städte im CO2-Verbrauch sparsamer sind, allerdings wird dieser Effekt durch die Verkleinerung von Haushalten, höhere Einkommen und größere Konsummöglichkeiten abgeschwächt.weiter lesen …

28Sep/17

Veröffentlichung zum Energieverbrauch privater Haushalte

Im Artikel „Tackling the interplay of occupants’ heating practices and building physics: Insights from a German mixed methods study“ in der Energy Research & Social Science, Volume 32, hat die Arbeitsgruppe untersucht, welchen Einfluss das Verbrauchsverhalten unter Berücksichtigung der Gebäudephysik auf den Heizenergieverbrauch privater Haushalte hat. Der Artikel ist bis zum 13. November 2017 unter https://authors.elsevier.com/a/1Vn5f7tZ6ZfVg frei zum Download verfügbar. Abstract: „The European Union seeks to reduce CO2 emissions in the residential sector by introducing ever stricter energy efficiency standards for newly constructed projects and energy-oriented modernisations. Despite these regulatoryweiter lesen …

19Sep/17
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Neues Projekt: Zwickauer Energiewende Demonstrieren (ZED)

Die Arbeitsgruppe Lokale Passung – Sozialstruktur und Umweltverbrauch ist ab November 2017 in dem auf fünf Jahre angelegten Forschungsprojekt „Zwickauer Energiewende Demonstrieren“ (ZED) mit dem Teilprojekt „ZED – Nachhaltige und nutzerorientierte Technologieentwicklung“ beteiligt. Das Projekt „Zwickauer Energiewende Demonstrieren“ (ZED) ist ein von der Stadt Zwickau initiiertes Verbundvorhaben von wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Partnern. Oberstes Ziel ist es, Technologien und Methoden für die lokale Energiewende und insbesondere die Wärmewende vor Ort zu entwickeln und in einem geeigneten Quartier in Zwickau-Marienthal als Reallabor zu demonstrieren. Dabei bildet die Konzeption und Implementierung elektrisch-thermischer Verbundsystemeweiter lesen …

20Jul/17
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Veröffentlichung: Auswirkung Sanierungsumlage auf Mieter

Energetische Sanierungen sind Teil der Energieeffizienzinitiative um die CO²-Emissionen im Gebäudebereich zu senken. Gleichzeitig werden sie oft als Lösungsmöglichkeit für Energiearmut genannt, da sie zu niedrigeren Energiekosten führen sollen. Dabei gibt es jedoch Diskussionen um die Finanzierung energetischer Sanierungen, wie sie z.B. im Vermieter-Mieter-Dilemma thematisiert werden: Häufig wird davon ausgegangen, dass i.d.R. der Mieter von energetischen Sanierungen profitiert, während diese für den Vermieter mit Kosten verbunden ist und dieser dadurch wenig Anreize hat zu sanieren. Diese Aussagen beruhen aber zumeist auf Schätzungen an eingesparten Energiekosten, Untersuchungen zum tatsächlichen Verhältnis vonweiter lesen …

22Jun/17

Anschlussprojekt Energiebedarfsrechner

Zum 01.06.2017 startete die Arbeitsgruppe mit dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt „Energiebedarfsrechner“ (EnRe). Das auf Vorarbeiten vom Projekt „Lokale Passung“ aufbauende Projekt hat zum Ziel, eine wohnungsgenaue Abschätzung des Heizenergiebedarfs zu erarbeiten. Dadurch sollen Mieter und Käufer einer Wohnung spezifischere Hinweise zum Energieverbrauch einzelner Wohnungen bekommen, zudem können so Energieberatungen in ihrer Beurteilung von Heizverbräuchen unterstützt werden.  Schließlich wird die Forschung zum Nutzerverhalten auf eine interdisziplinär durchdachte Grundlage gestellt; denn ob ein Nutzer „viel“ oder „wenig“ verbraucht, kann nur beurteilt werden, wenn man Verhaltens- undweiter lesen …

10Mai/17
Working Paper flat specific heating demand

LoPa Working Paper: Explaining flat-specific heating energy consumption by building physics and behavior. An interdisciplinary approach.

LMU München und bifa Umweltinstitut haben im Rahmen des Projekts Lokale Passung einen Bedarfsrechner für einzelne Wohnungen in Wohngebäuden konzipiert. Damit lassen sich die Verbräuche einzelner Haushalte in unterschiedlichen Gebäudelagen ebenso vergleichen, wie auch die wohnungsspezifischen Verbräuche prognostiziert werden können. Das LoPa Working Paper bietet darauf aufbauend einen interdisziplinären Erklärungsansatz des wohnungsspezifischen Heizenergieverbrauchs unter Berücksichtigung von Gebäudephysik und Nutzerverhalten. Wir zeigen, dass Einsparpotentiale bei energetischen Sanierungen unter Einbezug des Nutzerverhaltens präziser prognostiziert werden können. Tiefergehende Analysen sind für die zweite Hälfte des Jahres 2017 angesetzt.

14Dez/16
smartes-quartier

Neue Veröffentlichung: Smarte Quartiere 2050 – flexibel, resilient und intelligent

Neue Publikation aus dem Projekt Lokale Passung „Smarte Quartiere 2050 – flexibel, resilient und intelligent. Forschungsagenda für umwelt- und sozialgerechtes technisch assistiertes Wohnen“ von Johannes Schubert, Michael Schneider, Sven Leonhard, Tim Neumann, Bernhard Gill und Tobias Teich erschienen in: Technische Unterstützungssysteme, die die Menschen wirklich wollen. Zweite Transdisziplnäre Konferenz. (Hg.) Weidner, R., Hamburg, 2016. Abstract: Smarte Quartiere sind zukunftsorientierte Quartiere, die ihrem Anspruch nach umwelt- und sozialpolitische Ziele wie energieeffizientes, bezahlbares oder altengerechtes Wohnen verbinden. Im Beitrag wird argumentiert, dass ihre Realisierung eine vorausschauende, bedarfsorientierte und partizipative Technologieentwicklung erfordert. Amweiter lesen …

24Okt/16

Projekt-Abschlussveranstaltung der Lokalen Passung am 07.10.2016

Nach mehr als drei spannenden und interessanten Projektjahren, fand am Freitag den 07.10.2016 die Abschlussveranstaltung statt. Es neben den Projektpartnern, den Praxispartnern aus München, Ulm, Baar und Meitingen nahmen auch weitere Interessierte aus (Wohnungs-)Wirtschaft, Wissenschaft und Politik teil. Zunächst konnten sich die Teilnehmenden in einer Postersession einen Überblick über die vielseitigen Energiewendeprojekte verschaffen und mit den Beteiligten diskutieren. In den anschließenden Vorträgen wurden die Ergebnisse der Bereiche „Energetische Sanierung“ und „Von der Energiewende zur Wärmewende“ im Detail vorgestellt. Und schließlich wurden im Plenum die wesentlichen Punkte für den Praxistransfer durchweiter lesen …

05Okt/16
Projektbericht als PDF

Projektbericht: Beteilligungsformate für die Energiewende

Mehr als drei spannende Jahre Projektlaufzeit neigen sich dem Ende zu. Mit unseren Praxispartnern in den Städten München und Ulm sowie den Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg haben wir nach (partizipativen) Lösungen für die Energiewende gesucht. Die vorliegende Bröschüre stellt die wesentlichen Ergebnisse dar. So lag im städtischen Raum das Augenmerk auf dem Bereich Wohnen. Hier wurden Kommunikationsstrategien und Finanzierungsmodelle für die Planung und Umsetzung energetischer Sanierungsmaßnahmen entwickelt, aber auch Einspareffekte und das Energieverbrauchsverhalten vor und nach der Sanierung untersucht. Im ländlichen Raum stand hingegen die (partizipative) Entwicklung lokal passender Energiewendeprojekteweiter lesen …

23Aug/16

Neuer Rechner für den Heizenergiebedarf von Wohnungen

LMU München und bifa Umweltinstitut haben im Rahmen der Lokalen Passung einen Bedarfsrechner für einzelne Wohnungen in Wohngebäuden konzipiert. Damit lassen sich die Verbräuche einzelner Haushalte ebenso vergleichen, wie auch die wohnungsspezifischen Verbräuche nach Sanierungen prognostiziert werden können. Abgeleitet von dem bereits etablierten Kurzverfahren für die einfache energetische Bewertung von Gebäuden des Instituts für Wohnen und Umwelt (IWU) ermittelt der wohnungsspezifische Bedarfsrechner die für den Heizenergieverbrauch relevanten Einflussfaktoren und prognostiziert einen Gesamtverbrauch sowie einen Verbrauch pro Quadratmeter. Um dem wohnungsspezifischen Bedarfsrechner einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen wurde jedochweiter lesen …