10Mai/17

LoPa Working Paper: Explaining flat-specific heating energy consumption by building physics and behavior. An interdisciplinary approach.

LMU München und bifa Umweltinstitut haben im Rahmen des Projekts Lokale Passung einen Bedarfsrechner für einzelne Wohnungen in Wohngebäuden konzipiert. Damit lassen sich die Verbräuche einzelner Haushalte in unterschiedlichen Gebäudelagen ebenso vergleichen, wie auch die wohnungsspezifischen Verbräuche prognostiziert werden können. Das LoPa Working Paper bietet darauf aufbauend einen interdisziplinären Erklärungsansatz des wohnungsspezifischen Heizenergieverbrauchs unter Berücksichtigung von Gebäudephysik und Nutzerverhalten. Wir zeigen, dass Einsparpotentiale bei energetischen Sanierungen unter Einbezug des Nutzerverhaltens präziser prognostiziert werden können. Tiefergehende Analysen sind für die zweite Hälfte des Jahres 2017 angesetzt.

14Dez/16

Neue Veröffentlichung: Smarte Quartiere 2050 – flexibel, resilient und intelligent

Neue Publikation aus dem Projekt Lokale Passung „Smarte Quartiere 2050 – flexibel, resilient und intelligent. Forschungsagenda für umwelt- und sozialgerechtes technisch assistiertes Wohnen“ von Johannes Schubert, Michael Schneider, Sven Leonhard, Tim Neumann, Bernhard Gill und Tobias Teich erschienen in: Technische Unterstützungssysteme, die die Menschen wirklich wollen. Zweite Transdisziplnäre Konferenz. (Hg.) Weidner, R., Hamburg, 2016. Abstract: Smarte Quartiere sind zukunftsorientierte Quartiere, die ihrem Anspruch nach umwelt- und sozialpolitische Ziele wie energieeffizientes, bezahlbares oder altengerechtes Wohnen verbinden. Im Beitrag wird argumentiert, dass ihre Realisierung eine vorausschauende, bedarfsorientierte und partizipative Technologieentwicklung erfordert. AmWeiterlesen…

24Okt/16

Projekt-Abschlussveranstaltung der Lokalen Passung am 07.10.2016

Nach mehr als drei spannenden und interessanten Projektjahren, fand am Freitag den 07.10.2016 die Abschlussveranstaltung statt. Es neben den Projektpartnern, den Praxispartnern aus München, Ulm, Baar und Meitingen nahmen auch weitere Interessierte aus (Wohnungs-)Wirtschaft, Wissenschaft und Politik teil. Zunächst konnten sich die Teilnehmenden in einer Postersession einen Überblick über die vielseitigen Energiewendeprojekte verschaffen und mit den Beteiligten diskutieren. In den anschließenden Vorträgen wurden die Ergebnisse der Bereiche “Energetische Sanierung” und “Von der Energiewende zur Wärmewende” im Detail vorgestellt. Und schließlich wurden im Plenum die wesentlichen Punkte für den Praxistransfer durchWeiterlesen…

05Okt/16

Projektbericht: Beteilligungsformate für die Energiewende

Mehr als drei spannende Jahre Projektlaufzeit neigen sich dem Ende zu. Mit unseren Praxispartnern in den Städten München und Ulm sowie den Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg haben wir nach (partizipativen) Lösungen für die Energiewende gesucht. Die vorliegende Bröschüre stellt die wesentlichen Ergebnisse dar. So lag im städtischen Raum das Augenmerk auf dem Bereich Wohnen. Hier wurden Kommunikationsstrategien und Finanzierungsmodelle für die Planung und Umsetzung energetischer Sanierungsmaßnahmen entwickelt, aber auch Einspareffekte und das Energieverbrauchsverhalten vor und nach der Sanierung untersucht. Im ländlichen Raum stand hingegen die (partizipative) Entwicklung lokal passender EnergiewendeprojekteWeiterlesen…

23Aug/16

Neuer Rechner für den Heizenergiebedarf von Wohnungen

LMU München und bifa Umweltinstitut haben im Rahmen der Lokalen Passung einen Bedarfsrechner für einzelne Wohnungen in Wohngebäuden konzipiert. Damit lassen sich die Verbräuche einzelner Haushalte ebenso vergleichen, wie auch die wohnungsspezifischen Verbräuche nach Sanierungen prognostiziert werden können. Abgeleitet von dem bereits etablierten Kurzverfahren für die einfache energetische Bewertung von Gebäuden des Instituts für Wohnen und Umwelt (IWU) ermittelt der wohnungsspezifische Bedarfsrechner die für den Heizenergieverbrauch relevanten Einflussfaktoren und prognostiziert einen Gesamtverbrauch sowie einen Verbrauch pro Quadratmeter. Um dem wohnungsspezifischen Bedarfsrechner einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen wurde jedochWeiterlesen…

09Mrz/16

Policy Paper: Wege aus dem Vermieter-Mieter-Dilemma bei der energetischen Modernisierung – Einsparabhängige statt kostenabhängige Refinanzierung

Gegenwärtig kann nach einer energetischen Modernisierung die jährliche Kaltmiete um 11 Prozent der anteiligen Kosten dieser Modernisierung erhöht werden. Diese Erhöhung erfolgt sprunghaft und einmalig; danach bleibt die Miete auf dem gleichen Stand, bis die ortsübliche Vergleichsmiete über dieses Niveau hinaus gestiegen ist. Damit ist faktisch eine Begrenzung der Laufzeit der Mieterhöhung gegeben, so dass der einmalige Mietsprung besonders hoch sein muss, um die Modernisierung für den Vermieter wirtschaftlich werden zu lassen. Dies führt dazu, dass aus Sicht des Haus- und Grundbesitzervereins der erforderliche Modernisierungsaufschlag vielfach nicht durchsetzbar ist. GleichzeitigWeiterlesen…

04Mrz/16

Forthcoming: Risiko energetische Sanierung?

Neue Publikation aus dem Projekt Lokale Passung Der Artikel “Risiko energetische Sanierung? Untersuchungen zur Differenz von Energiebedarf und – verbrauch sowie deren Auswirkungen auf einkommensschwache Haushalte” von Anna Wolff, Johannes Schubert und Bernhard Gill beschäftigt sich mit der Problematik der Warmmietneutralität von energetischen Sanierungsmaßnahmen. Abstract: “Die energetische Sanierung des Gebäudebestandes gilt als eine wesentliche Maßnahme zur Verringerung des Energieverbrauchs und zur Bekämpfung von Energiearmut. Die Wirksamkeit ist jedoch umstritten, häufig werden angesetzte Einsparziele nicht erreicht. In diesem Artikel wird mit Daten von Haushalten aus einem Sanierungsgebiet eines kommunalen Wohnungsbauunternehmens aufWeiterlesen…

04Mrz/16

Ergebnisse der Haushaltsbefragung in Meitingen

Die Befragung in Meitingen erreichte eine hohe Rücklaufquote von über 13%, d.h. 605 der 4621 Meitinger Haushalte haben an der Befragung durch LoPa teilgenommen. Von Interesse waren dabei vor allem der Gebäude- und Heizungsbestand sowie die Einstellungen der Meitinger Bürger zum Thema Energie(wende). Die Ergebnisse flossen in ein Wärmekataster ein, dass für die Gemeinde erstellt wurde. So zeigte sich, dass bei Häusern, die älter als 15 Jahre sind, bei 45% die Heizungsanlage und bei 38% die Fenster bereits modernisiert wurden. Geheizt wird in Meitingen derzeit überwiegend mit Öl (35%) undWeiterlesen…

02Dez/15

Befragung der Meitinger Haushalte

Derzeit läuft die Befragung der rund 5000 Haushalte in der Marktgemeinde Meitingen. Die Haushalte werden zu ihren (generellen) Einstellungen zu erneuerbaren Energien und zu Optionen der Nahwärmeversorgung im Besonderen befragt. In Kombination mit Darstellung der Wärmebelegeungsdichte soll dann im Anschluss ein Wärmekonzept für die Marktgemeinde Meitingen entwickelt werden.

01Dez/15

Prebound und Rebound – was steckt dahinter?

Jetzt erschienden in den unw-nachrichten: Der Beitrag der Lokalen Passung zu den Mittwochsgesprächen in Ulm. Thematisiert wurden unter anderem der Rebound – und Preboundeffekt, also Differenzen zwischen tatsächlichem Verbrauch und kalkuliertem Energiebedarf vor und nach energetischer Sanierung. Nachzulesen auf Seite 18 hier.