All posts by Anna Wolff

15Mrz/18

Projektidee aus „Lokaler Passung“ ist jetzt Leitprojekt

Das im Rahmen des Forschungsprojektes „Lokale Passung“ von LMU und bifa gemeinsam mit dem Praxispartner Markt Meitingen erarbeitete Konzept eines Niedertemperaturnetzes aus industrieller Abwärme zur Versorgung eines Neubaugebietes wird nun umgesetzt. Dieses Konzept wurde jetzt auch vom Kompetenzzentrum Umwelt (KUMAS) als Leitprojekt ausgezeichnet. Etwa 125 Wohneineinheiten in der Nähe von SGL Carbon GmbH sollen in Meitingen ganzjährig mit industrieller Abwärme versorgt werden. Wasser mit einer Temperatur von ca.  31°C wird dabei von der SGL Carbon GbmH kostenfrei zur Verfügung gestellt und dann mit Wärmepumpen im Neubaugebiet auf die erforderliche Temperaturweiter lesen …

13Mrz/18

Befragung von Haushalten in Forschungshäusern

Die Arbeitsgruppe Lokale Passung führt derzeit Untersuchungen in sechs Forschungshäusern der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG in München durch. Die sechs Häuser sind jeweils mit unterschiedlichen Technologien ausgestattet, wie z.B. Lüftung mit Wärmerückgewinnung, verbesserte Dämmstandards oder Wandheizungen. Ziel der Befragung ist es unter anderem zu erfahren, wie sich das Verhalten der Haushalte auf den Energieverbrauch der Gebäude auswirkt, und welche Rolle die spezifischen Interaktionen zwischen Nutzer*Innen und Technologien dabei spielt. Informationen zu den Forschungshäusern von der GEWOFAG sind hier abrufbar als PDF.  

27Feb/18

Neues Projekt: Klimakompetent in die Zukunft (Klimkom)

Das gemeinsam mit dem Department für Geographie der LMU (Prof. Schmude) durchgeführte und vom BMUB geförderte Projekt „Klimakompetent in die Zukunft: Bildungsangebot für prädikatisierte Heilbäder und Kurorte“ beschäftigt sich mit den zu erwartenden klimatischen Veränderungen und deren Auswirkungen auf Kurorte. Prädikatisierte Heilbäder und Kurorte sind mit ca. 30% aller Übernachtungen das zentrale Angebotssegment des Gesundheitstourismus in Deutschland: nachfrageseitige Zielgruppen sind sowohl Gesunde, aber auch gesundheitlich Eingeschränkte und Personen mit einer diagnostizierten Erkrankung. Gerade die beiden letztgenannten Personengruppen reagieren besonders empfindlich auf Wetter und Klima. Aber auch die natürlichen, ortsgebundenen Heilmittelweiter lesen …

17Okt/17

Veröffentlichung: Urbanisierung und CO2-Verbrauch

Mildern Urbanisierungsprozesse den Klimawandel durch Verdichtungseffekte ab? Dieser Frage geht der Artikel „GHG Emissions and the Rural-Urban Devide. A Carbon Footprint Analysis Based on the German Offical Income and Expenditure Survey“ (In: Ecological Economics, Volume 145, pp. 160-169) nach. Mit Daten der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2013 wurden die Haushaltsausgaben in 44 Konsumgüterkategorien aufgeteilt und auf deren CO2-Verbrauch analysiert. Es zeigt sich, dass der Effekt der Dichte dazu führt, dass Städte im CO2-Verbrauch sparsamer sind, allerdings wird dieser Effekt durch die Verkleinerung von Haushalten, höhere Einkommen und größere Konsummöglichkeiten abgeschwächt.weiter lesen …

28Sep/17

Veröffentlichung zum Energieverbrauch privater Haushalte

Im Artikel „Tackling the interplay of occupants’ heating practices and building physics: Insights from a German mixed methods study“ in der Energy Research & Social Science, Volume 32, hat die Arbeitsgruppe untersucht, welchen Einfluss das Verbrauchsverhalten unter Berücksichtigung der Gebäudephysik auf den Heizenergieverbrauch privater Haushalte hat. Der Artikel ist bis zum 13. November 2017 unter https://authors.elsevier.com/a/1Vn5f7tZ6ZfVg frei zum Download verfügbar. Abstract: „The European Union seeks to reduce CO2 emissions in the residential sector by introducing ever stricter energy efficiency standards for newly constructed projects and energy-oriented modernisations. Despite these regulatoryweiter lesen …

19Sep/17
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Neues Projekt: Zwickauer Energiewende Demonstrieren (ZED)

Die Arbeitsgruppe Lokale Passung – Sozialstruktur und Umweltverbrauch ist ab November 2017 in dem auf fünf Jahre angelegten Forschungsprojekt „Zwickauer Energiewende Demonstrieren“ (ZED) mit dem Teilprojekt „ZED – Nachhaltige und nutzerorientierte Technologieentwicklung“ beteiligt. Das Projekt „Zwickauer Energiewende Demonstrieren“ (ZED) ist ein von der Stadt Zwickau initiiertes Verbundvorhaben von wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Partnern. Oberstes Ziel ist es, Technologien und Methoden für die lokale Energiewende und insbesondere die Wärmewende vor Ort zu entwickeln und in einem geeigneten Quartier in Zwickau-Marienthal als Reallabor zu demonstrieren. Dabei bildet die Konzeption und Implementierung elektrisch-thermischer Verbundsystemeweiter lesen …

20Jul/17
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Veröffentlichung: Auswirkung Sanierungsumlage auf Mieter

Energetische Sanierungen sind Teil der Energieeffizienzinitiative um die CO²-Emissionen im Gebäudebereich zu senken. Gleichzeitig werden sie oft als Lösungsmöglichkeit für Energiearmut genannt, da sie zu niedrigeren Energiekosten führen sollen. Dabei gibt es jedoch Diskussionen um die Finanzierung energetischer Sanierungen, wie sie z.B. im Vermieter-Mieter-Dilemma thematisiert werden: Häufig wird davon ausgegangen, dass i.d.R. der Mieter von energetischen Sanierungen profitiert, während diese für den Vermieter mit Kosten verbunden ist und dieser dadurch wenig Anreize hat zu sanieren. Diese Aussagen beruhen aber zumeist auf Schätzungen an eingesparten Energiekosten, Untersuchungen zum tatsächlichen Verhältnis vonweiter lesen …

22Jun/17

Anschlussprojekt Energiebedarfsrechner

Zum 01.06.2017 startete die Arbeitsgruppe mit dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt „Energiebedarfsrechner“ (EnRe). Das auf Vorarbeiten vom Projekt „Lokale Passung“ aufbauende Projekt hat zum Ziel, eine wohnungsgenaue Abschätzung des Heizenergiebedarfs zu erarbeiten. Dadurch sollen Mieter und Käufer einer Wohnung spezifischere Hinweise zum Energieverbrauch einzelner Wohnungen bekommen, zudem können so Energieberatungen in ihrer Beurteilung von Heizverbräuchen unterstützt werden.  Schließlich wird die Forschung zum Nutzerverhalten auf eine interdisziplinär durchdachte Grundlage gestellt; denn ob ein Nutzer „viel“ oder „wenig“ verbraucht, kann nur beurteilt werden, wenn man Verhaltens- undweiter lesen …

10Mai/17
Working Paper flat specific heating demand

LoPa Working Paper: Explaining flat-specific heating energy consumption by building physics and behavior. An interdisciplinary approach.

LMU München und bifa Umweltinstitut haben im Rahmen des Projekts Lokale Passung einen Bedarfsrechner für einzelne Wohnungen in Wohngebäuden konzipiert. Damit lassen sich die Verbräuche einzelner Haushalte in unterschiedlichen Gebäudelagen ebenso vergleichen, wie auch die wohnungsspezifischen Verbräuche prognostiziert werden können. Das LoPa Working Paper bietet darauf aufbauend einen interdisziplinären Erklärungsansatz des wohnungsspezifischen Heizenergieverbrauchs unter Berücksichtigung von Gebäudephysik und Nutzerverhalten. Wir zeigen, dass Einsparpotentiale bei energetischen Sanierungen unter Einbezug des Nutzerverhaltens präziser prognostiziert werden können. Tiefergehende Analysen sind für die zweite Hälfte des Jahres 2017 angesetzt.

14Dez/16
smartes-quartier

Neue Veröffentlichung: Smarte Quartiere 2050 – flexibel, resilient und intelligent

Neue Publikation aus dem Projekt Lokale Passung „Smarte Quartiere 2050 – flexibel, resilient und intelligent. Forschungsagenda für umwelt- und sozialgerechtes technisch assistiertes Wohnen“ von Johannes Schubert, Michael Schneider, Sven Leonhard, Tim Neumann, Bernhard Gill und Tobias Teich erschienen in: Technische Unterstützungssysteme, die die Menschen wirklich wollen. Zweite Transdisziplnäre Konferenz. (Hg.) Weidner, R., Hamburg, 2016. Abstract: Smarte Quartiere sind zukunftsorientierte Quartiere, die ihrem Anspruch nach umwelt- und sozialpolitische Ziele wie energieeffizientes, bezahlbares oder altengerechtes Wohnen verbinden. Im Beitrag wird argumentiert, dass ihre Realisierung eine vorausschauende, bedarfsorientierte und partizipative Technologieentwicklung erfordert. Amweiter lesen …